Tour mit den Rollstühlen zum Flugplatz in Bexbach

Unsere schönste Tour

Meine Frau und ich sind gehbehindert und auf längeren Strecken auf den Rollstuhl angewiesen. Deshalb haben wir uns einen elektrischen Krankenfahrstuhl, sprich ein Elektromobilangeschafft. Seitdem sind wir wieder in der Lage Ausflüge in die nähere Umgebung zu machen. Unsere schönste Tour führt von unserer Wohnung in Neunkirchen zum Flugplatz nach Bexbach.

Bereits nach kurzer Wegstrecke auf dem Rad- und Gehweg entlang der Fernstraße ist der Gehweg vor dem Spielkasino leider so zugeparkt, dass wir auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Nachdem diese Gefahrensituation überwunden ist geht es vorbei am neuen Kombibad „Die Lakei“ auf einem wunderschönen Waldweg entlang der Landstraße nach Furpach.

In der Ortsmitte überqueren wir an der Ampel die Landstraße und fahren durch einen sehr schönen parkähnlichen Baumbestand rund um den Furpacher Weiher. Dabei bleibt uns die Zeit, den spielenden Kindern zu zu sehen und die Schwäne zu beobachten.

Weiter gehts zum direkt angrenzenden Neunkircher Zentralfriedhof. Dort besuchen wir das Grab unserer Tochter. Nach einem kurzen Aufenthalt fahren wir auf dem Radweg weiter nach Kohlhof. An der ehemaligen Kinderklinik biegen wir links ab und befinden uns bald mitten in großflächigen Getreidefeldern mit weithin blau leuchtenden Kornblumen. Nach einem kurzen Wegstück entlang der ehemaligen Nassau-Saarbrücker Landesgrenze zum Fürstentum Zweibrücken-Pfalz biegen wir vor der Autobahn wieder links ab und erreichen Niederbexbach.

Von dort ist es nur ein kleines Stück entlang vieler Wiesen und eines herrlichen Ginsterhaines bis zum Bexbacher Flugplatz. Auch hier verweilen wir ein wenig und schauen den startenden und landenden Segelflugzeugen zu.

Jetzt heißt es wieder auf kürzesten Weg nach Hause, denn allmählich werden die Batterien leer. Wir fahren über die Rothmühle nach Wellesweiler und von dort durch den wunderschönen Kasbruch – ein historisch interessantes gallorömischen Quellheiligtum -, vorbei am ehemaligen Kasbruchbad, das die Natur bereits nach wenigen Jahren wieder zurückerobert hat, nach Hause. Nach etwa vier Stunden, einer Wegstrecke von ca. 30 km und ziemlich leeren Batterien sind wir zufrieden wieder zuhause.“

 

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